[:de]Cochabamba wir kommen – oder bequemer als erwartet![:]

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Busbahnhof 😀

Nach überstandenem Vorbereitungsseminar geht es also nun los ins große Ungewisse, das wir jedoch alle kaum erwarten können.

ABFAHRT zum Busterminal und ab in die EINSATZSTELLEN !!!

Natürlich erst, nachdem alle Koffer wieder gepackt und im und auf dem Bus verschnürt sind.

Diesmal zum Glück ohne Stau kamen wir unerträglich früh um halb 5 Uhr nachmittags am Busterminal an. Unerträglich deshalb, weil der Bus nach Cochabamba im Gegensatz zu den anderen Bussen mit Freiwilligen nach Tarija, La Paz oder Sucre erst um halb 9 losging.

Wir hatten also viel, viel Zeit, die bolivianischen Menschen zu beobachten.

Hierbei ist zu erwähnen, dass ich seit neuesten die Erfahrung mache, eine Riesin zu sein.

Die Körpergröße in Bolivien ist im Durchschnitt um einiges kleiner als in Deutschland, sodass ich mit meinen 1,72 ziemlich auffalle.Auch bei den bolivianischen Männern gibt es nicht viele, die größer sind als ich.

Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Lesen, Spielen, beobachten, und auf den Werbefernsehern die bolivianische Version von „ Verstehen sie Spaß“ zu sehen.

Natürlich durften auch die ganze aufdringlichen „SUCRE;SUCRE;SUCRE“ „COCHABAMBA;COCHABAMBA“ Rufer nicht fehlen, die versuchen, allen günstige Bustickets anzudrehen.

Zudem haben wir irgendwann eine neue Kameradin in einem 3-jährigen bolivianischen Mädchen gefunden, das uns unverständliche Dinge erzählt hat und uns sehr amüsant zu finden schien.

Unsere Koffer konnten wir zum Glück schon vorher beim Busunternehmen abgeben.

Pünktlich, wie die Deutschen nun mal sind, stehen wir um 20.30 an unserem Bus und warten auf den Busfahrer. Dieser ist gerade erst dabei unsere Koffer einzuladen, lässt uns aber schon, gnädig wie er ist, in den Bus.

Da wir die letzten Tage immer in recht unbequemen Kleinbussen saßen, haben wir natürlich für diese Fahrt auch nicht viel anderes erwartet und uns schon auf eine schlaflose Nachtfahrt eingestellt.

Aber hey, was ist denn das?

Sitze, die eigentlich mehr Sessel sind,

nach hinten lehnbar, super bequem, mit ausklappbarem Fußhalter.

Und das ganze für 80 Bolivianos (ca. 11 Euro). So lässt es sich auch bequem die ganze Nacht hindurch fahren. Kein Wunder also, dass ich bereits kurz nach Abfahrt (die locker ne Stunde später als geplant war) weggepennt bin.

So lässt sichs leben 😀

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