[:de]Von Grenzkontrollen und Drogenspürhunden[:]

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Koffer und Rucksack ist gepackt, es kann losgehen!!!

Ich? Ich bin Johanna, (noch ) 18 Jahre alt, komme aus Bamberg und habe mich entschieden, einen Freiwilligendienst in Bolivien anzutreten.

Hier in meinem Blog möchte ich mit euch (hoffentlich) regelmäßig Bilder und Geschichtchen aus meinem Freiwilligendienst teilen.

So jetzt ist es endlich so weit, ich wage mich hinaus in die große weite Welt Boliviens.

Zusammen mit 34!! anderen Freiwilligen von verschiedenen Organisationen bin ich nach über 24h reiner Flugzeit endlich in Santa Cruz, Bolivien, angekommen, wo wir die ersten 2 Tage ein kleines Ankunftsseminar hatten, um uns einzustimmen auf das Jahr, das vor uns liegt.

Doch zuerst einmal ein paar kleine Geschichten von unserer Flugreise.

Der erste Flug mit kurzem Aufenthalt in Madrid ( das ist einfach mein Flughafen xD) war ein Nachtflug, der in einem grandiosen Sonnenaufgang über den Anden endete. Ich hatte zum Glück einen Fensterplatz ergattert, von dem aus ich das Spektakel genießen durfte.

In Santiago, Chile, angekommen begann dann die Verwirrung.

Wir mussten uns einmal komplett auschecken, samt Koffer vom Gepäckband nehmen. Danach sollte jeder von uns ein Formular zur Einreise nach Chile ausfüllen und bekam dafür ein (völlig unnötiges) 90-tägiges Visum für Chile ausgestellt – echt lohnenswert für die paar Stunden, die wir in diesem Land verbringen durften.

Natürlich musste unser Gepäck einmal komplett auf Essbares und sonstige „gefährliche“ Stoffe durchleuchtet werden. Den Knabbereien in meinem Rucksack zum Dank zeigten die Drogenspürhunde, die durch die Reihen der Wartenden liefen, erhöhtes Interesse an mir , sodass mein Rucksack eine Sonderdurchsuchung bekommen hat. Zum Glück wurde nur das Essen gefunden, welches ich auch einführen durfte.

Somit waren wir also offiziell in Chile und durften uns gleich dutzende Personen vom Leib halten, die uns Taxis und sonstige Dienste anboten.

Erneutes Einchecken und Gepäckaufgabe und stundenlanges Warten auf den nächsten Flug, das nur davon aufgelockert wurde, dass wir mehrmals das Gate wechseln durften, da sich des Flugzeug einfach net entscheiden wollte, wo es landen will.

Erneutes Zwischenlanden in Chile: Wieder durften wir einmal durchs komplette Flughafengebäude laufen, nur um einen Stempel zur Ausreise aus Chile aufgedrückt bekommen um danach in das selbe Flugzeug einzusteigen wie zuvor.

Endlich Ankunft in Bolivien – das Gefühl im richtigen Land zu stehen. Sogleich erneute Verwirrung: Was muss auf das Einreiseformular? Was nicht? Was wohin? Touri, Freiwilliger oder Business?

Schlussendlich sind wir alle als Touris ins Land gekommen, was uns 30 Tage Schonfrist zur richtigen Beantragung eines dauerhaften Visums gibt.

Erneute Durchsuchung: Führt ihr Lebensmittel ein, die für Bolivien gefährlich sein können? Habt ihr mehr als 10 000 Dollar Bargeld dabei? (Als ob xD)

Wer nichts zu verzollen angab musste einen Knopf drücken. Ob man wirklich sicher gilt, siehst du , wenn das Licht NICHT angeht. Ansonsten durftest du trotzdem eine Untersuchung über dich ergehen lassen.

GESCHAFFT!! Wir sind offiziell eingereist !! Und Dank der vielen Mitflieger wurde die Reise zum Glück ah nie langweilig 😀

Was sich weiter ereignet hat, erfahrt ihr beim nächsten Mal ;D

Wer Lust auch bei  den Blogs meiner Mitfreiwilligen vorbeizuschauen ist herzlich eingeladen

Clara Schwab

Rahel Hildebrand

Zwar nicht der Sonnenaufgang, aber trz Südamerika

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